Über mich

Mein Name ist Mirja Drick und auf meinen Blog möchte ich Dir einen Teil meiner Geschichte erzählen.
Ich ernähre mich seit 5 Jahren vegetarisch, seit 4 Jahren rein pflanzlich und zuckerfrei bzw. zuckerarm.
Vor 5 Jahren startete ich meine selbstgeführte Ernährungsumstellung, bei der ich bis heute über 20 Kilo verloren habe.
Diese Reise veränderte mein Leben weitreichend und ich fühlte mich immer gesünder, vitaler und wohler in meinem Körper. Ich startete diesen Blog um auch anderen Frauen dabei zu helfen Ihren Körper anzunehmen und so wie ich dabei Gewicht zu verlieren.
Mehr zu meine persönlichen Erfahrungen des Gewichtverlusts findest Du hier.

Und dann kam im August 2017, kurz nachdem ich 40 Jahre alt wurde, der Schock: Wegen gelegentlichen Verdauungsproblemen und Blut im Stuhl ließ ich eine Darmspiegelung durchführen.
Die Diagnose: Enddarmkrebs im fortgeschrittenen Stadium.
Medizinisch ausgedrückt, ein über 5 cm großes Rektumkarzinom und eine Lebermetastase.
Mehr zu meinen Erfahrungen mit der Therapie und meinen Umgang damit findest Du in diesem Blogbeitrag.

Nachdem ich mein ganzes Leben eher wenig Fleisch gegessen habe und nun fleischlos lebe so eine Diagnose. Ironischer kann das Schicksal nicht sein…
Ich habe keine erbliche Vorbelastung. Der gesunde Lebenswandel – ich rauche nicht, trinke kaum Alkohol, ernähre mich vollwertig von möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln, bewege mich viel – haben diese Krankheit bei mir nicht verhindern können.
Da ich nicht wusste was ich sonst tun soll musste ich den Ärzten vertrauen und mich auf die Therapie einlassen – denn ich selber war fassungs- und ratlos.

Heute, nachdem ich die intensive und schwere Behandlung abgeschlossen und mein altes Fitnesslevel fast wieder erreicht habe, weiß ich aber, dass meine gesunde Ernährungsweise durchaus geholfen hat diese schwere Zeit zu überstehen und mich wieder so gut zu erholen.

Paradoxerweise ging und geht es jetzt für mich darum nicht zuviel abzunehmen. Während der Chemotherapie und auch nach den OPs war es für mich nicht leicht mein Gewicht zu halten – nur diesmal in die andere Richtung. Ich freute mich über jedes Kilo MEHR. Auch jetzt nehme ich eher schneller ab als wieder zu.
Weiter übers Abnehmen zu schreiben fühlt sich für mich nicht mehr stimmig an.

Yoga im Freien

Es geht alles wieder: Die Krähe, der Baum und die Tänzerin und auch der große Onkel an die Nasenspitze! Diese Fotos entstanden 7 Monate nachdem ich auf der Intensivstation lag und ich mich kaum rühren konnte – vollständig abhängig vom Pflegepersonal der Klinik.

Und wieder stehe ich vor der Herausforderung meinen Körper anzunehmen wie er ist und mich darin wohl zu fühlen. Was nach den großen Eingriffen und Therapien, sprich Chemo und OPs, mit den Narben, einer Narbenhernie, ohne Rektum und Gallenblase, garnicht selbstverständlich ist und immer noch Zeit braucht.

Deswegen habe ich beschlossen, den ursprünglichen Titel meinen Blogs “meinWohlFühlKörper” zu belassen – denn mich in meinem Körper zuhause zu fühlen ist weiterhin meine Aufgabe.

Was mir außerdem noch geholfen hat und welche Erfahrungen, Veränderungen und Erlebnisse ich seitdem gesammelt habe, darüber möchte ich hier auch berichten.

Ich bin unglaublich froh am Leben zu sein und es wieder in vollen Zügen leben zu können. Ich habe mir vorgenommen so viel wie möglich Dinge zu tun die ich liebe. Ein paar Beispiele dazu:

Ich liebe es mich zu bewegen. Mich Beim Yoga zu entspannen, aber auch meine körperlichen Grenzen auszutesten.
Ich liebe die schnellen und abwechselungsreichen Bewegungen der Kampfkünste WingTsun und Escrima (philiphinischer Stockkampf) und die Interaktion im spielerischen Kampf.
Ich liebe die weichen, fließenden und harmonischen Bewegungen beim Tanzen, im besonderen beim orientalischen Tanz.

Ich liebe Gras und Sand unter meinen Füßen, Regentropfen auf einem Zeltdach, den Klang von Wellen, Lagerfeuerknistern und Möwengeschrei.

Ich reise gerne und liebe es, dabei andere Kulturen und Menschen kennenzulernen und bin immer neugierig auf die Natur, den Alltag der Bewohner und die Besonderheiten eines Landes.

Außerdem liebe ich es, mit meiner kleinen Tochter zu toben, zu schaukeln, zu basteln, auf dem Trampolin zu springen oder sie einfach dabei zu beobachten, wie sie die (ihre) Welt entdeckt und wahrnimmt.

Und ich liebe Farben! Ich mag es bunt und vielfältig 😉

Bunter Vogel Tukan

Nicht perfekt – aber bunt und lebendig!

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